Unser Erfahrungsbericht mit Samuel

Letztes Update: 29.04.2006@17:20 (MEZ)
Inhalt dieser Seite:

Zur Erklärung über meine Familie und warum ich mich FÜR DGS einsetzen möchte:

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Nicht die Gehörlosigkeit an sich macht einen Menschen behindert, sondern die Art, wie Hörende damit umgehen. - plh 2006
Unser erstes Kind, Samuel wurde im Oktober 2000 geboren. Schwangerschaft und Geburt verliefen ganz normal und ohne Komplikationen. Wenn die Mutter mit dem Baby die Woche im Krankenhaus bleibt, wird der Säuglings-Hörtest normalerweise 5 Tage nach der Geburt in der Klinik gemacht. Meine Frau war aber ein paar Stunden nach der Geburt schon wieder mit dem Kleinen Zuhause. Also bekamen wir 3 Monate später einen Brief nach Hause geschickt, wir könnten jetzt mit Samuel einen Hörtest machen. Wir machten einen Termin mit dem HNO-Arzt aus. Über das Testresultat hieß es, es sei nicht ganz optimal, jedoch könnte das an der Erkältung liegen die Samuel derzeit hatte. Wir machten uns auch keine Sorgen da Samuel ein aufgewecktes Kerlchen war, der jeden zu begeistern wusste. Dass er nicht aus dem Schlaf hoch schreckte, wenn z.B. ein Hund im Nebenzimmer bellte, führten wir auf einen sehr guten Schlaf zurück (wenn Papa schläft, dann weckt den auch so leicht nix auf).

Wieso spricht er nicht?

Als er etwa 18 Monate alt war, kamen uns jedoch erste ernste Zweifel in Bezug auf seine Hörfähigkeit, da uns auffiel, daß Samuel auf nichts reagierte was ausserhalb seines Blickfeldes war. Seine 'Babelphase' hörte auch auf, jedoch ohne weitere Sprechfähigkeiten zu entwickeln. Die gleichaltrige Tochter einer Freundin der Familie begann dagegen immer mehr zu sprechen. Samuel ließ das ziemlich kalt, egal ob wir normal sprachen oder laut. Wenn wir in ein Zimmer kamen, drehte er sich manchmal zu uns um und lachte uns über sein ganzes Babygesicht an. Wir haben aber einen sehr alten Parkettboden in den meisten Zimmern, der knarrt wenn man drauf tritt. Wahrscheinlich hat Samuel uns nie wirklich gehört wenn wir sein Zimmer betraten, sondern die Vibrationen des Parkett-Bodens gespürt.

Schließlich ließen wir weiter Untersuchungen in der Kinderklinik in Luxemburg durchführen. Für den OAE-Test musste Samuel nur schlafen. Er brauchte keine Narkose. Die Testergebnisse waren, laut Arzt, sehr Besorgniserregend. Genauer konnten wir ihm aber keine Diagnose entlocken, auf jeden Fall nicht in "Normalsterblichen-Sprache". Kein Wort von "Gehörlos".

Im August 2002 kam dann unsere erste Tochter - Madita - zur Welt. Ihr Säuglings-Gehörtest war normal.

Es folgten weitere Tests, diesmal in Narkose (Samuel durfte auf Mama's Armen einschlafen). Hier wurden dann eine BERA und ein Felsenbein HR-CT gemacht. Wieder keine konkreten Erklärungen. Der Arzt meinte nur, Samuel sei ein optimaler CI-Patient. Man empfahl uns ins Ausland in eine Uniklinik zu gehen um weitere Tests von geschulten Ärzten durchführen zu lassen. Und Samuel bekam erst mal Hörgeräte.

Erklärungen zu den Fachbegriffen

OAE : Otoakustische Emissionen
(siehe www.flexicon.doccheck.com/OAE und www.webmd.com/hw/health_guide_atoz/tv8475.asp)
Spontane Schallabstrahlung aus dem Innenohr durch die Motoreigenschaften der äußeren Haarzellen der Gehörschnecke (Cochlea).
BERA : Brainstem Electric Response Audiometry
(siehe nhs-mv.uni-greifswald.de/allgemein_oae_bera.html)
Die Hirnstammaudiometrie gilt als objektiver Hörtest zur Bestimmung der Hörschwelle. Besonders häufig wird BERA bei Neugeborenen und Kindern angewandt. - Über einen Kopfhörer werden nacheinander Geräusche in unterschiedlicher Lautstärke beiden Ohren angeboten. Spezifische Hirnströme werden über Elektroden abgeleitet und durch einen Computer ausgewertet.
Felsenbein HR-CT : High resolution computed tomography of the temporal bone
(siehe sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/03/04H086/prom.pdf#page=20 - Absatz 2.5.2)
Die hochauflösende Felsenbein-CT ermöglicht eine ausgezeichnete Darstellung der anatomischen Strukturen des Mittel- und des Innenohres.
Was ist ein CI? : Cochlea-Implantat
(siehe PDFwww.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2005/ImplKat_Cochlea_2005.pdf)
Ein Cochlea-Implantat wird eingesetzt bei schwerem bis vollkommenem Hörverlust, wenn durch Hörgeräte keine ausreichende Hörerfahrung mehr gemacht werden kann. Dabei wird der Hörnerv unter Umgehung des äußeren Gehörgangs direkt elektrisch stimuliert.

Als meine Frau den Arzt dann auf das Thema "Gebärdensprache" ansprach, zeigte sich dieser nicht sehr begeistert und meinte nur, der Junge müsste ja auch später in der Welt der Hörenden klar kommen, und wenn es sein Sohn wäre, er würde ihm auf jeden Fall das CI implantieren lassen.

Gebärdensprache in Luxemburg?

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Da wir aber den Verdacht hatten, dass Samuel nicht wirklich hört, ging meine Frau dann regelmässig einmal pro Woche zusammen mit ihm und seiner Schwester in die Logopädie in Luxemburg. Eigentlich erhofften wir uns, dass sie da die Gebärdensprache lernen konnten, aber das war nicht der Fall. Es wurden eher so Geräuschspiele gemacht und wenn Samuel sich dann mal zufällig nach der Geräuschquelle umdrehte, wurde gesagt: "Sehen Sie, er hört doch, sonst würde er sich ja nicht umdrehen". Als Samuel nicht lange danach in die Krabbelgruppe der Logopädie kam (3x in der Woche), ging meine Frau weiter jeden Montag in die Logopädie, da waren jeweils etwa 1 Stunde lang "LBG"-Kurse, bis diese kurze Zeit später 'wegen Personalmangel' aufhörten. Leider waren diese Kurse sowieso zeitlich so schlecht gelegen, dass berufstätige Personen (so wie ich) leider nie mitgehen konnten.

Nach einigem Hin und Her, entschlossen wir uns dann doch, ins Ausland zu gehen um endlich Gewissheit über den Grad der Hörschädigung zu haben. Im August 2003 fuhren wir für etwa drei Tage nach Köln. Dort wohnen sehr gute Freunde keine 500m von der Uniklinik entfernt. Sie ließen uns bei sich wohnen.

Nach weiteren Tests, Spielaudiometrie (die Hörkurven sind sehr schlecht) und nochmaliger BERA, stand endlich fest: Samuel ist an Taubheit grenzend Schwerhörig. Eigentlich war es kein großer Schock, eher eine Erleichterung, denn wir hatten ja damit gerechnet.

Trotzdem machte sich eine gewisse Hilflosigkeit breit - wie sollten wir je mit unserem Sohn reden können? Aber endlich wussten wir, dass Samuel nicht störrisch oder bockig war wenn er nicht auf uns hörte. Natürlich empfahlen uns die Ärzte der Uniklinik ebenfalls ein CI. Samuel könnte davon profitieren. "Nach dem Implantieren und Einstellen des CI's auf der rechten Seite könnte, falls Ihre Krankenkasse das ebenfalls übernehmen würde, sogar ein zweites CI auf der linken Seite eingesetzt werden." Alles lief darauf hinaus, dass wir möglichst schnell eine Entscheidung treffen, da Samuel bereits fast 3 Jahre alt war.

Jedoch (und folgende Werte bekamen wir mündlich mitgeteilt - stehen aber nicht auf dem Pädaudiologischen Abschlussbericht), Samuels rechter Gehörnerv funktionierte anscheinend lediglich zu 60%, der linke sogar nur zu 25% und deshalb wäre das Ergebnis, bestenfalls ein Geräusche-hören und 'vielleicht' erkennen ob eine männliche oder eine weibliche Stimme redet, ohne aber zu verstehen was gesprochen wird (um mit einem CI überhaupt etwas zu erreichen, muss der Gehörnerv aber intakt sein) - also keine Möglichkeit zum Spracherwerb über CI. Ausserdem wäre die OP auch nur dann sinnvoll, wenn danach eine eingehende Rehabilitation mit geschultem Personal erfolgen würde, was bedeute, daß wir sehr oft und über einen sehr langen Zeitraum hinweg immer wieder nach Köln fahren müssten. Wir waren ziemlich unentschlossen was wir tun sollten. Sollten wir ihm die Strapazen der Operation und der jahrelangen Nachuntersuchungen und Neujustierungen des CI zumuten? Oder gäbe es einen anderen Weg, um Zugang zu ihm zu bekommen? Gute Kommunikation war bis dato nicht möglich.

Seine Hörgeräte wurden hier auch mal angepasst, da diese viel zu schwach eingestellt waren.

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KLINIK UND POLIKLINIK FÜR HALS-. NASEN-, OHRENHEILKUNDE der Universität zu Köln
Betrifft: Samuel Hendriks, geb. 02.10.2000

Pädaudiologischer Abschlußbericht


Diagnose: Resthörigkeit beidseits
Unzureichende Hörreaktionen unter Hörgeräteversorgung beidseits
Therapievorschlag: Rat zur Cochleaimplantation rechts
Anamnese: Die Schwangerschaft verlief nach Angaben der Eltern unauffällig. Postpartal traten kurzzeitig Anpassungsschwierigkeiten auf sowie eine Trinkschwäche, die sich jedoch nach 5 Tagen völlig normalisierte. Mit 3 Monaten war das Hörscreening auffällig, dies wurde jedoch auf eine Erkältung zurückgeführt. Die motorische Entwicklung war mit Laufen im Alter von 16 Monaten im oberen Grenzbereich. Mit 20 Monaten wurde die Hörstörung diagnostiziert, seit einem halben Jahr ist die hochgradige Hörstörung bekannt. Auswärts erfolgte bereits eine BERA und ein hochauflösendes Felsenbein-CT, nun wird uns das Kind zu den Voruntersuchungen hinsichtlich einer CI-Implantation vorgestellt.
Spiegelbefunde:
Ohren: Trommelfelle reizlos, intakt, Pauken belüftet.
Nase: Wegsam.
Mundhöhle/Mundrachen: Inspektorisch regelrecht.
Tympanogramm: Regelrechter Gradientenaufbau beidseits.
Spielaudiometrie: Hörreaktionen von 90 dB bei 250 Hertz, fallend auf 120 dB bei 1 kHz, seitensymmetrisch.
Hörgerätekontrolle: Samuel war mit Phonac Sonoforte II P3AZ beidseits versorgt, die Hörgeräteeinstellung entsprach der eines mittelgradig schwerhörigen Kindes.
BERA/Elektrocochleographie: Es finden sich BERA-Schwellen rechts beidseits ab 90 dB im Bereich 2 bis 4 kHz, es zeigt sich lediglich eine schwache Welle 1, Welle III und V fehlen im Sinne einer Reifungsstörung.
In der Elektrocochleographie zeigen sich rechts ein deutliches CAP, ausgeprägter als links, die Schwelle liegt etwa bei 90 dB. Rechts findet sich ein Recruitment. Die cochleären Mikrofonpotentiale sind beidseits regelrecht. In der Elektrocochleographie findet sich rechts eine Schwelle von 500 Hertz und 95 dB, 1 kHz 100 dB, 2 kHz 95 dB und 4 kHz 100 dB, die Klick-Schwelle liegt um 90 dB.
Links Klick-Schwelle ebenfalls 90 dB, 500 Hertz 85 dB, 1 kHz 100 dB, 2 kHz unsicherer Befund, 4 kHz 100 dB.
Aus unserer Sicht ist Samuel ein Kind, dass von einer Cochleaimplantation profitieren würde, aufgrund des Alters von Samuel sollte diese relativ kurzfristig erfolgen. Jedoch ist die Cochleaimplantation nur dann sinnvoll, wenn eine eingehende Rehabilitation mit geschultem Personal erfolgen kann.
Dies könnten wir in Köln für Samuel anbieten.
Falls die Eltern den Implantationswunsch hegen und eine Kostenübernahme erhalten haben, sind wir zur Implantation gerne kurzfristig bereit.

CI or not CI?

Ich begann erst jetzt, mich intensiv mit dem Thema CI auseinander zu setzen. Ich bestellte mir Bücher und sammelte Informationen über CI und Hörschädigung allgemein (siehe dazu auch meine Literaturliste). Ja, es gibt einige gute Erfahrungen von CI-Trägern, diese werden dann in den Medien herumgereicht um zu zeigen wie wunderbar das CI doch ist - ich habe selbst einmal 2 CI-Trägerinnen kennengelernt, die wunderbar damit klarkommen, die Telefonieren normal, hören Musik, ... Ich habe grossen Respekt vor denjenigen Menschen, die all die Mühe auf sich nehmen, und freue mich für diejenigen, die am Ende das Hörerlebnis haben, das sie angestrebt hatten. Aber jetzt mal ehrlich, das sind echt Ausnahmefälle, die grosse Masse der CI-Implantationen ist bei weitem nicht so spektakulär. ... Erstaunt las ich unter anderem, dass ein CI-Patient unter Umständen immer ein Dauerpatient sei und mehrere OP's zu Lebzeiten über sich ergehen lassen muss (Technik veraltet oder geht kaputt, Wunde entzündet sich, ...), eine Information die ich mir eigendlich von der Ärzten erwartet hätte.

Zum Lesen:

Das Cochleaimplantat ist eine Hörprothese für Gehörlose und Ertaubte, deren Innenohr nicht funktioniert, wohl aber deren Hörnerv.
de.wikipedia.org/wiki/Cochleaimplantat
Das Cochlear Implantat - eine Chance für gehörlose Kinder
(www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2001/ci-bremen.htm)
Bericht über die CI-Informationstagung in Bremen vom 21.-22.09.2001
Was bedeutet das CI für die Gehörlosen-Kultur?
(www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2002/mhh-gerkens.htm)
Schriftliches Statement vom 16.08.2002 von Gerlinde Gerkens der Präsidentin des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. zur Podiumsdiskussion am 16.08.2002 in Hannover.
Europäische Vereinigung von Cochlear Implant Nutzern eingetragener gemeinnütziger Verein.
(eurociu.implantecoclear.org/eurodeu.php)
Die EURO-CIU vertritt auf europaïscher Ebene die Interessen von gehörlosen und ertaubten Menschen, die Dank einer implantierten Hörprothese, dem Cochlear Implant (CI), hören können. Die EURO-CIU spricht für alle Cochlear Implant Träger in Europa, insbesondere in der EU.
Gebärdensprache, Gehörlosigkeit und Cochleaimplantate
(www.marcus-haas.de/dgs)
Gedanken zur Kontroverse um die Anerkennung der Gebärdensprache und den Einsatz von Cochleaimplantaten. (von Marcus Haas)
Psychologische Aspekte der Reimplantation von Cochlear Implantaten bei Kindern aus Sicht der Eltern
(www.kestner.de/n/verschiedenes/presse/2003/psychologische-aspekte.htm)

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Das Thema CI haben wir dann mal in unserer Familie abgehakt. Samuel wäre damit weder in der Welt der Gehörlosen, noch in der Welt der Hörenden Zuhause. Er wäre immer noch sehr stark hörbehindert und könnte trotz Implantat keine ausreichende Hör/Sprach-Kompetenz erwerben. Und "im Gegensatz zum Hörgerät, welches akustische Signale nur verstärkt und an ein funktionsgemindertes Innenohr weiterleitet, ersetzt das CI das völlig ausgefallene Innenohr und bietet auf diese Weise auch gänzlich gehörlosen Menschen eine Chance. Ein intakter Hörnerv und funktionstüchtige auditive Areale des Gehirns sind freilich unverzichtbare Voraussetzungen für die erfolgreiche Versorgung mit einem CI." (Quelle: PDFwww.noeo.at/archiv/2002_03.pdf) Damit scheidet Samuel als CI-Träger erstmal aus, mangels vollfunktionstüchtigem Hörnerv – bis vielleicht neue Forschungen eines Tages neue Möglichkeiten ergeben und er sich später selbst dazu entschliessen sollte, eine implantierte Hörhilfe zu wollen. Das wird dann seine eigene Entscheidung sein und wir werden ihm da keine Steine in den Weg legen.

Im September 2003 wurde Samuel in den Kindergarten der Logopädie in Luxemburg eingeschult. Die Lehrerinnen und viele unserer Bekannten verstanden nicht, dass wir Samuel nicht operieren lassen wollten (er war das einzige gehörlose Kind in seiner Klasse ohne CI), aber für uns stand fest: Das Risiko der OP war zu groß für den geringen Nutzen den Samuel davon tragen würde.

In der Schule sagen sie, er könne sich in der Rhythmik-Stunde besser konzentrieren wenn er seine Hörgeräte trägt. Aber fast immer legt er sie sofort ab, wenn er nach Hause kommt.

Wir wollen endlich mit unserem Sohn 'reden' können.

DGS-I im Hörbiz in Trier

Am 26.09. und 27.09. sowie am 10.10. und 11.10.2003 besuchten meine Frau und ich, unseren ersten DGS-Kurs in Trier beim Hörbiz, zusammen mit Samuels Grosseltern (die Eltern meiner Frau) und einiger Geschwister meiner Frau:
  • Einführung in die Gebärdensprache und Gehörlosenkultur
  • Grundlagen der Nonverbalen Kommunikation (NVK)
  • Grundlagen der Gebärdensprachgrammatik
  • Grundwortschatz
  • Alltagsdialoge in der Gebärdensprache
  • Fingeralphabet

Im November 2003 nahm ich dann Kontakt zu Karin Kestner auf und bestellte die CD-Rom "Tommy's Gebärdenwelt" und die DVD-Rom "777-Gebärden" in der Hoffnung DGS allein zu lernen - es ging ein wenig (eigentlich noch sehr wenig - ich kann einzelne Worte gebärden, aber richtige DGS-Sätze, noch nicht - dazu fehlen mir noch detaillierte Informationen über den Aufbau der Grammatik), doch mit anderen zusammen zu üben wäre besser.

Samuel ist seit dieser Zeit sehr aufnahmebereit was Gebärden angeht. Wir hatten uns auch mal "Manuel und Mira" vom Kestner-Verlag am Computer zusammen angesehen, und er war sehr begeistert. Seine Schwester Madita gebärdet übrigens auch eifrig.

Im Juni 2004 kam dann unsere zweite Tochter - Rabea - zur Welt. Auch sie ist hörend und wächst zweisprachig auf mit Laut- und Gebärdensprache.

Gehörlose Kinder haben bessere Entwicklungschancen, wenn sie Gebärden- und Lautsprache nebeneinander lernen. Das rät der Deutsche Schwerhörigenbund (DSB) in Berlin in seiner Zeitschrift "DSB-Report".
Dabei beruft er sich auf eine Studie des Gesundheitsamtes Münster. Nur über die Kombination könnten Verständigungsbarrieren abgebaut werden, heißt es weiter.
Gehörlose Kinder, deren Eltern selbst gehörlos sind und die daher früh die Gebärdensprache lernen, schnitten bei Intelligenztests im Vorschulalter deutlich besser ab als gehörlose Kinder hörender Eltern. Auch hinsichtlich ihrer Reife, Unabhängigkeit und Übernahme von Verantwortung seien sie weiter. Dagegen werde die Entwicklung hörbehinderter Kinder verzögert und ihre Isolation verstärkt, wenn sie allein über die Lautsprache integriert werden sollen, so der DSB.
Gefunden in www.n-tv.de (24.08.2005)

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Ich bin seit Mai 2005 Mitglied bei DAAFLUX (das ist eine Organisation die Anfang 2003 gegründet wurde und die sich für die Anerkennung von Gebärdensprache in Luxemburg stark macht). "Daaf" ist ein Luxemburger Wort und bedeutet wortwörtlich übersetzt "taub" (die Luxemburgische Sprache hat kein eigenes Wort für "gehörlos"). Auf ihren Treffen wird immer in Gebärdensprache geredet - bei all den schnell fliegenden Händen verstehe ich noch nicht alles - das kommt noch mit der Zeit und viel Übung.

Informationen zu Gehörlosenorganisationen bekam ich nicht von offizieller Seite. Dass es so was wie DAAFLUX gibt, bekam ich in einem Chatroom von einer Frau mitgeteilt, die mit geistig-behinderten Menschen arbeitet, als ich mich da auf die Suche nach Gehörlosen machte (ich dachte mir, da würde ich bestimmt welche finden - doch weit gefehlt - ich musste lange danach suchen).

DGS-II im Hörbiz in Trier

Am 17.06. und 18.06. sowie am 24.06. und 25.06.2005 besuchten meine Frau und ich, zusammen mit Samuel, unseren zweiten DGS-Kurs beim Hörbiz in Trier:
  • Ausbau der Grundwortschatzes in der Gebärdensprache
  • Erweiterte Gebärdensprachgrammatik
  • Ausbau der Dialog- Und Erzählsituationen
  • Richtungsgebärden im Gebärdenraum
  • Zeiträume, Zeitangaben
  • Rollenwechsel in der Erzählung
  • Beschreibung von Eigenschaften und Tätigkeiten
  • Aussage- und Befehlssätze

Ohne die Gebärdensprache hätten wir immer noch keinen Draht zu unserem Sohn. Wenn wir warten würden bis er Lippenlesen und Lautsprache kann um mit uns zu sprechen, dann werden wir noch lange warten und solange die so wichtige Kommunikation zwischen Eltern und Kind verpassen. Jetzt kann Samuel uns schon ziemlich gut seine Wünsche mitteilen, uns erzählen was er getan hat, und so weiter ...

Wir üben aber auch mit ihm Zuhause die Lautsprache. Er spricht (artikuliert) jetzt einige Worte, wie z.B. OMA, OPA, MAMA ... immer begleitet von der passenden Gebärde.

Und Samuel mag Musik ...

  • ... wenn Papa Gitarre spielt, dann legt Samuel sein Ohr auf den Klangkörper und spürt die Musik.
  • ... wenn wir singen, legt Samuel seinen Handrücken flach unter unser Kinn um die Vibrationen zu spüren, legt seine andere Hand unter sein eigenes Kinn und dann versucht er mitzusingen.
  • ... er macht das Radio an und ganz laut, legt seine Hand auf die Lautsprecher, spürt die Vibrationen und fängt dann an zu tanzen ;-)

Lautspracherziehung ?

Wir leben nun mal in einer lautsprach-orientierten Umwelt. Deshalb finde ich es auch wichtig, daß Gehörlose lernen, sich in dieser Welt zurechtzufinden.

Mir geht es darum, dass Samuel bestmögliche schulische Lernmöglichkeiten bekommt. Im Moment geht Samuel in den Kindergarten der Logopädie in Luxemburg. Er ist da von den Gehörlosen einer der wenigen die kein CI haben.

Aber ... in vielen Schulen für Gehörlose (so auch in der einzigen solchen in Luxemburg) wird viel zu viel Zeit darauf verwendet, den gehörlosen Kindern die Lautsprache beizubringen, anstatt ihnen WISSEN ZU VERMITTELN in der Muttersprache aller Gehörlosen, der Gebärdensprache.

We strongly believe that Sign Language is an absolute necessity for all deaf children.

Für eine bessere uns schnellere Integration der Gehörlosen Kinder in die Gesellschaft wäre Bilingualität in der Schule ein sehr erstrebenswertes Ziel. Unterricht in DGS und LBG (also auch Lautsprache) gleichzeitig, damit die Gehörlosen die Inhalte besser verstehen können. DGS um den Gehörlosen Wissen zu vermitteln und um Ihnen ihre eigene Sprache und Identität zu geben/erhalten. Und LBG um ihnen dann die Prinzipien der Lautsprache besser erklären zu können. (In Deutschland wurde von Stefan Wöhrmann sehr gute Erfahrungen gemacht mit Gebärdenschrift beim Lautsprach-Unterricht mit seinen gehörlosen Schülern)

Gehörlose Kinder mit Gebärdensprach-Kompetenz sind - wie viele Fälle zeigen - in der Lage, die Schriftform der jeweiligen Lautsprache als Zweitsprache zu erwerben. Gehörlose Kinder, denen die Gebärdensprache verwehrt wird, erreichen durch diese Maßnahme nicht automatisch eine Kompetenz in der Schrift- oder Lautsprache ihrer Umgebung. Sie können teils auch später in der Gebärdensprache keine muttersprachliche Kompetenz erwerben und daher ein Leben lang "spracharm" bleiben. In Anerkennung dieser Sachlage gab und gibt es weltweit Anstrengungen, die Gebärdensprachen gesetzlich zu verankern.

In Deutschland wurde mit Bilingual-Klassen an Schulen und gemischten KiTa's (GL & HD zusammen) schon Versuchsprojekte durchgeführt und es wurden sehr positive Erfahrungen gemacht, und auch hörende Kinder zogen Nutzen aus diesen Projekten - Berichte dazu gibt es in verschiedenen "Sehen statt Hören"-Sendungen (hatte ich bestellt bei www.gibzeit.de Videoreihe Nr. 5 - Erziehung, Bildung und Freizeit Gehörloser).

Bei der Spracherziehung von Gehörlos Geborenen wie Samuel, müsste DGS als erstes kommen und dann auf dieser Basis aufbauend, mit LBG die Grammatik der Lautsprache erklären! DGS eignet sich in diesem Fall auch hervorragend, um zu erklären, wie Töne erzeugt werden können. Samuel benutzt sehr gerne und immer öfter Gebärden, da er sieht, dass er uns damit mitteilen kann was er braucht, was ihn freut oder was ihn traurig macht. Er macht auch eigene Sätze. Aber mit der DGS-Grammatik, da hapert es noch, bei ihm und auch noch bei uns. Diese Grammatik müsste in der Schule gelehrt werden!!! Da wir alle als Familie, noch reichlich unbewandert sind in Sachen DGS-Grammatik, sind bis jetzt nur selten ganze Sätze möglich. Dabei ist Samuel gerade jetzt enorm lernwillig. Und würden wir warten, bis eine Kommunikation in Lautsprache möglich wäre (mit Lippenlesen und so), dann könnten wir heute noch nicht mal mit unserem Sohn reden (was jetzt ganz gut klappt).

Den Gehörlosen ihre 'Sprache' vorzuenthalten, und statt dessen nur auf Lautsprache (mit begleitenden Gebärden) zu setzen, ergibt wenig Sinn, wie folgendes Zitat verdeutlicht:

Ein "kombiniertes" System aus Laut- und Gebärdensprache werde es den Gehörlosen ermöglichen, auf beiden Gebieten voranzukommen. Ein weiterer Kompromiß, dem eine tief verankerte Verwirrung zugrunde liegt, wird vorgeschlagen: eine Sprache einzuführen, die zwischen Englisch und der Gebärdensprache vermittelt (das heißt, ein in Gebärden umgesetztes Englisch). Diese Art von Verwirrung hat eine lange Geschichte - sie geht auf de l'Epées "methodische Gebärden" zurück, die einen Versuch darstellen, zwischen Französisch und Gebärdensprache zu vermitteln. Echte Gebärdensprache ist jedoch in sich vollständig: Ihre Syntax, Grammatik und Semantik bedürfen keiner Ergänzung, aber sie unterscheiden sich in ihrem Wesen von denen aller anderen artikulierten oder geschriebenen Lautsprachen. Es ist daher nicht möglich, eine gesprochene Sprache Wort für Wort, Satz für Satz in die Gebärdensprache zu übersetzen - ihre Strukturen sind grundsätzlich verschieden. Man trifft oft auf die vage Vorstellung, die Gebärdensprache sei englisch oder Französisch, aber das ist ganz und gar nicht der Fall; sie ist sie selbst, sie ist Gebärdensprache. Folglich ist das "manuelle Englisch", das man so gerne als Kompromiß einführen möchte, überflüssig, denn eine vermittelnde Pseudosprache wird nicht benötigt. Und doch sind Gehörlose gezwungen, diese Zeichen zu erlernen - nicht um Gedanken oder Handlungen auszudrücken, sondern zwecks Repräsentation phonetischer Laute, die sie nicht hören.
Oliver Sacks: Stumme Stimmen (7. Auflage, Mai 2002) Seite 55-56, erschienen im Rowohlt Verlag

Unsere Kinder hier zu Hause unter sich verstehen sich ziemlich gut. Die ganz kleine gebraucht auch Gebärden um uns zu sagen was sie haben möchte (da sie ja noch nicht sprechen kann ist das eine sehr gute Sache).

Ich habe schon von verschiedenen Leuten gehört, dass diese vor einigen Jahren in der Logopädie hier in Luxemburg, DGS gelernt haben!!! Warum wurden diese Kurse eingestellt ???


Ich bin dabei, einige Texte der EU zusammen zu stellen, um zu belegen, dass die Gehörlosensprache DGS oder LSF (aber persönlich bin ich lieber für DGS) oder vielleicht beide(?), in Luxemburg als Sprache anerkannt werden soll.

Ich möchte voraussetzen, dass ich prinzipiell nicht gegen Lautsprachbegleitende Gebärden (LBG) bin ... für ertaubte Menschen, die schon mit der Grammatik der gesprochen Sprache aufgewachsen sind und nicht die DGS-Grammatik neu lernen wollen oder können. Und um damit den Gehörlos Geborenen die Grammatik und den Aufbau der Lautsprache zu erklären. Ich habe selbst schon LBG-Kurse besucht.

Aber die Sprache der Gehörlosen ist nicht LBG!!!!! LBG wären auch ohne die DGS gar nicht möglich, da die Gebärden von den LBG aus der DGS kommen. Also bevor man die LBG akzeptiert, müsste man zuerst die DGS anerkennen! Vielleicht kann man damit was anfangen um Politiker zu überzeugen, die DGS wenigstens als eigenständige Sprache hier in Luxemburg anzuerkennen, denn dann wäre es auch einfacher, um Kurse in DGS anzubieten!!! Für alle möglichen Sprachen findet man Kurse und Dolmetscher in Luxemburg - unter anderem sogar Chinesisch oder Latein - warum nicht auch DGS ??? (Anmerkung Januar 2006: Aufgrund vermehrter Nachfrage werden jetzt DGS-Kurse angeboten, aber es ist noch ein weiter Weg, von 'Kursen' bis zur 'Anerkennung der Sprache'.)

Auszüge aus "Antwort auf die parlamentarische Anfrage No 2406 vom 25. September 2003"

(Link auf den Text) In Luxemburg hat man sich vor über 100 Jahren für das Unterrichten der Gehörlosen in deutscher Sprache entschieden. Dies offenbar unter anderem aus dem Grunde, dass die deutsche Schriftsprache lautgetreuer als zum Beispiel die französische Sprache ist, wodurch der Erwerb der Lautsprache über den Einsatz der Schriftsprache begünstigt wird. ... Seit 1997 werden ausschliesslich die lautsprachbegleitenden Gebärden (LBG) im Centre de Logopédie in Luxemburg angewandt und unterrichtet. Die lautunterstützenden Gebärden sollen den gehörlosen und schwerhörigen Menschen das Erlangen der Lautsprache erleichtern. ... Soweit gehörlose Menschen in Luxemburg eine anerkannte Gebärdensprache gelernt haben, meistens die jüngere Generation, ist es die deutsche Gebärdensprache aus dem Raum Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen, wo eine Reihe gehörloser Menschen bisher weiterbildende Schulen besucht haben. Eine anerkannte luxemburgische Gebärdensprache gibt es zur Zeit nicht. Ältere gehörlose Menschen, welche in Luxemburg die deutsche Gebärdensprache nicht gelernt hatten, sondern nur die deutsche Lautsprache, benutzen unter sich in der alltäglichen Kommunikation Gebärden, die einerseits der deutschen Gebärdensprache angehören, und andererseits aber national geprägte Handzeichen darstellen.
Warum dann nicht auch DGS in Luxemburg als Schulsprache anerkennen, wenn die Gehörlosen sowieso in deutscher Sprache unterrichtet werden und unter sich Gebärden aus der DGS benutzen?

Jemand sagte mir einmal, dass sogar einige vom Lehrkörper in der Logopädie DGS-Kompetent sind, aber es nicht im Unterricht anwenden können/dürfen? Könnte mir bitte jemand das entweder bestätigen oder dementieren? (email-adresse im "Impressum") (Anmerkung 31.01.2006: Auf diese Frage bekam ich jetzt eine eMail aus Deutschland: "Es ist erschreckend, aber die DGS ist erst seit 3 Jahren anerkannte Sprache. Bis zu diesem Jahr durften die Lehrer offiziell hörgeschädigte nicht in DGS unterrichten. Sie konnten auch keine DGS. Die 'neuen' Hörgeschädigtenpädegogen lernen jetzt in ihrer Ausbildung DGS und setzen sie auch ein.") Vielleicht findet diese Aussage auch für Luxemburg Anwendung?

Wird überhaupt erkannt, was für ein Potential im Gebrauch der Gebärdensprache (und ich meine nicht LBG) liegt. Es würde die Situation von vielen gehörlosen/schwerhörigen drastisch verbessern! Denn nicht die Gehörlosigkeit an sich macht einen Menschen behindert, sondern die Art wie Hörende damit umgehen. Was macht die Schule (Logopädie) in dieser Richtung?

Falls mir irgend jemand dazu etwas genaueres sagen kann, BITTE MELDEN !!!!

Viele Eltern wissen leider viel zu wenig über die Gebärdensprache und lehnen sie deshalb ab.

Aber: LIEBE ELTERN GEHÖRLOSER KINDER: ES GEHT UM EINE BESSERE ZUKUNFT FÜR UNSERE KINDER!

Aber ich habe auch mit der Zeit bei meinen Nachforschungen gemerkt, dass es nicht nur um meinen Sohn gehen darf, sondern dass die Problematik der Gehörlosen in Luxemburg allgemein an die Öffentlichkeit kommen und verbessert werden muss.

Gibt es eigentlich schon Forschungen die sich mit einer "Letzeboier Gebärdesprooch" (LGS) befassen?

Hoffnungsschimmer !!!

Ende 2005 fingen in Düdelingen LBG-Kurse an, die sind jetzt mal fertig bis voraussichtlich September.

Und jetzt im April 2006 laufen endlich DGS-Kurse in Luxemburg an, in Düdelingen bei "Solidarität mit Hörgeschädigten" - siehe (Organisationen in Luxemburg für Gehörlose und Schwerhörige) mit einer gehörlosen GS-Dozentin aus Trier, Stefanie Reichert, die vor kurzem ihre Studien als Dozentin abgeschlossen hat. Die Kurse fangen bei DGS-1 an und sollen später bis DGS-9 gehen. Jetzt erst mal DGS-1 Wochenendkurs ab 08.04.2006 (4x Samstags: 9:30-12:45) oder Abendkurse ab 31.05.2006 (7x Mittwochs: 18:00-19:30). Weitere Infos kann man bei "Solidarität mit Hörgeschädigten" fragen (per email oder telefon). Im Herbst soll dann erst DGS-2 folgen. Maximale Teilnehmerzahl pro Kurs liegt bei 10 Personen (das ist ok, bleibt überschaubar und man kommt gut mit dem Stoff voran).

DGS-I in Düdelingen

Vom 8. April bis 20.Mai 2006 besuchte ich allein (4x Samstag-Morgens), wieder einen DGS-Kurs in Luxemburg bei Solidarität mit Hörgeschädigten" :
  1. Einführung in die Gebärdensprache und Gehörlosenkultur
  2. Nonverbale Kommunikation (NVK)
  3. Grundlagen der Gebärdensprachgrammatik
  4. Alltagsdialoge in der Gebärdensprache
  5. Fingeralphabet
Vom 31. Mai bis 12. Juli besuchte meine Frau denselben Kurs (7x Mittwoch-Abends).

DGS-II in Düdelingen

Vom 14. Oktober bis 18. November 2006 besuchte ich den zweiten DGS-Kurs in Luxemburg bei "Solidarität mit Hörgeschädigten":
  1. Direkte und indirekte Rede: Rollenwechsel
  2. Satzaufbau in der Gebärdensprache
  3. Erweiterung Nonverbale Komunbikation (NVK)
  4. Vertiefung Gebärdensprachgrammatik
  5. Alltagsdialoge in der Gebärdensprache

DGS-III im Hörbiz in Trier

Am 31.08. und 01.09. sowie am 07.09. und 08.09.2007 besuchte ich den DGS-III Kurs beim Hörbiz in Trier:
  • Erzählperspektive in Dialogen
  • Übungen der Mimik und Spezialgebärden im Dialog
  • Ausdruck der Mimik in der Erzählung
  • Erweiterung der Gebärden im dreidimensionalen Raum
  • Erweiterung des Wortschatzes
  • Wegbeschreibung, Richtungen
  • Bildergeschichten gebärden

DGS-III in Düdelingen (12.4. - 3.5.2008)

Vom 12. April bis 3. Mai 2008 besuchte ich jeweils Samstagmorgens den dritten DGS-Kurs in Luxemburg bei "Solidarität mit Hörgeschädigten":
  • Direkte und indirekte Rede: Rollenwechsel
  • Satzaufbau in der Gebärdensprache
  • Erweiterung Nonverbale Komunbikation (NVK)
  • Vertiefung Gebärdensprachgrammatik
  • Alltagsdialoge in der Gebärdensprache

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